Geschichte
Im Jahr 2013 findet das Jugendkulturfestival Basel (JKF) zum achten Mal statt. Das JKF steht seit 1997 für authentische, vielseitige Jugendkultur von hoher Qualität.
2011
Am JKF wurde die Innenstadt während zwei Tagen komplett von und durch die Jugendlichen dominiert und der diesjährige Slogan «An zwei Tagen gehört die Stadt dir» wurde durch die zahlreichen Präsentationen und die hohen Besuchendenzahlen verwirklicht. 60'000 Besucherinnen und Besucher zeigten reges Interesse an den vielfältigen Produktionen der knapp 1'700 beteiligten Jugendlichen. Insgesamt zeigten 79 Bands, 40 Tanzformationen, acht Theatergruppen und weitere Institutionen am JKF ihr kreatives Potential und sorgten für ein authentisches, vielseitiges und qualitativ hochstehendes Festival.
Dank der erstmals eingegangenen Partnerschaft mit einer nationalen Region standen mehrere Acts aus der Region Zürich auf der Bühne. In den folgenden Jahren möchte das JKF mit weiteren Regionen einen künstlerischen Austausch verwirklichen, damit Basel zur Hauptstadt der Jugendkultur wird.
Ausgebaut wurden die Sparten Sport und Sideevents. So wurden in der neu bespielten Kanonengasse im Rahmen von «Boxeo» Boxkämpfe veranstaltet und mehrere kulturelle Institutionen – neben der langjährigen Partnerschaft mit dem Theater Basel – wie das Unternehmen Mitte, das Literaturhaus Basel und die Peterskirche Basel ins Festivalprogramm integriert.
Das Festival wurde erstmals durch die neuen Vorstände Sebastian Kölliker (Co-Präsident & Programm Tanz/Theater), Rahel Schmid (Co-Präsidentin & Kommunikation), Dominik Robin (Programm Musik), Sarah Steiger (Nachhaltigkeit & Infrastruktur) und Philip Stricker (Finanzen) sowie durch die Geschäftsleiterin Joëlle Perret und die Praktikantin Rafaela Dieu durchgeführt.
2009
Erstmals lud das JKF-Team am Vorabend des zweitägigen Festivals zur Opening Night im Theater ein. In einer Tour d'Horizon zeigten verschiedene Akteure des damaligen Festivals Kurzausschnitte aus dem Programm der kommenden zwei Tage und Nächte. 180 Formationen bespielten in der Folge die elf Bühnen vor 50'000 Besuchenden. Als neuer Schwerpunkt waren Freestyle-Events Bestandteil des JKF. So zeigte der Filmevent am Leonhardsstapfelberg open air Kurzfilme und Musikvideos und präsentierte Dani Levys Debut «Du mich auch» sowie Anna Thommens preisgekrönten Dok-Film «Second Me». Ein weiterer Freestyle-Event war, dass das Streetartkollektiv XStreets Basel der Serra-Plastik auf dem Theaterplatz ein farbiges Outfit verpasste. Das JKF wird diesen offenen Rahmen für spartenunabhängige künstlerische Ideen beibehalten und weiter fördern.
2007
Trotz kühlem Wetter belebten 50'000 Besucherinnen und Besucher das fünfte JKF in der Basler Innenstadt und im Theater Basel. Im Stadtcasino wurde am Festivalsonntag zudem erstmals ein klassisches Musikprogramm präsentiert. Dank einer Reihe von Nachhaltigkeitsmassnahmen, die gemeinsam mit der Firma Carbotech AG erarbeitet und umgesetzt wurden, konnten wichtige Verbesserungen in Sachen Abfall und Schallemmissionen erreicht werden.
2005
Über 1'500 aktive Jugendliche präsentierten sich in 170 Formationen rund 70'000 Besucherinnen und Besuchern. Dank der Zusammenarbeit mit dem Theater Basel konnten erstmals auch Tanz und Theater in das Festivalprogramm integriert werden. Aus der nach dem JKF geführten Debatte um den Standort des Festivals, Schallemmissionen und Abfallprobleme ging die Festivalleitung gestärkt hervor: Ein Grossteil der Bevölkerung, der Politik und der Verwaltung stellten sich hinter das JKF.
2003
Auf Initiative der beiden Hauptträger, der Kantone Basel-Stadt und Basel-Land, wurde nach den ersten beiden Durchführungen ein neues Konzept erarbeitet und eine neue Leitung bestimmt. Neu sollten Jugendliche sowohl für die Organisation als auch für die Inhalte des Festivals verantwortlich sein. Zu diesem Zweck wurde der Verein Neues JKF gegründet, der im August mit grossem Erfolg das dritte JKF veranstaltete. Erstmals wurde auch der Münsterplatz bespielt. 60'000 Besucherinnen und Besucher belebten die Jugendkultur-Stadt Basel.
2000
Den Gedanken von 1997 weiterführend fand das JKF dieses Jahr in Basel und Freiburg i.B. seine Fortsetzung. Einige hundert Jugendliche gestalteten und erarbeiteten das Programm, welches rund 40'000 Besucher begeisterte.
1997
Unter dem Motto «Grenzenlos» wurde in Basel erstmals ein Festival durchgeführt, welches jugendlichem Kulturschaffen in der Region eine spartenübergreifende Plattform zur Verfügung stellte. Dieses erste JKF wurde von der Agentur Wake Up unter der Leitung von Klaus Meyer realisiert.